o.T.  © Marie Zbikowska

Marie Zbikowska: Durchhalten

o.T.  © Marie Zbikowska
o.T. © Marie Zbikowska
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o.T. © Marie Zbikowska
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o.T. © Marie Zbikowska
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o.T. © Marie Zbikowska
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o.T. © Marie Zbikowska
o.T.  © Marie Zbikowska
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o.T.  © Marie Zbikowska
o.T. © Marie Zbikowska
o.T.  © Marie Zbikowska
o.T. © Marie Zbikowska

In dieser Arbeit geht es um Gebrauchsgegenstände in verschiedenen Anwendungs- und Abnutzungsprozessen. Die Objekte mit ihrer begrenzten „Lebensdauer“ sind entweder umfunktioniert oder zeigen Verschleißprozesse auf. Inwieweit greift dieser Alterungsprozess auf die jeweiligen Funktionen ein?  Mich interessiert die Beziehung, die man zu den Gebrauchsobjekten herstellen kann. Dabei beschäftige ich mich mit der Frage nach der Austauschbarkeit. Um einen neuen Bezug zu den Dingen herzustellen, stelle ich einige Objekte in einem reduzierten Umfeld dar. Andere wiederum bekommen durch ihre erfolgreiche Zweckentfremdung eine neue Funktion. Nutzung durch Umnutzung und Nutzung durch Abnutzung sind die wesentlichen Aspekte, die meinen Umgang mit den Objekten beschreiben.

www.mariezbikowska.de

 

 

 

Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia

Florent Moglia: Gesundheitsbus in Berlin

Fixpunkt bietet akzeptierende und vorurteilsfreie Drogenhilfe und Gesundheitsförderung an. Jeden Dienstag und Donnerstag stellen sie einen sogenannten “Gesundheitsbus” vor Klik – einem Kontaktladen für junge Menschen zur Verfügung. Dort werden junge Menschen behandelt, deren Lebensmittelpunkt die Straße ist.

Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Gesundheitsbus in Berlin © Florent Moglia
Subjects of Desire©  Zorana Mušikić

Zorana Mušikić: Subjects of Desire

Subjects of Desire©  Zorana Mušikić
Subjects of Desire© Zorana Mušikić
Subjects of Desire©  Zorana Mušikić
Subjects of Desire© Zorana Mušikić
Subjects of Desire©  Zorana Mušikić
Subjects of Desire© Zorana Mušikić
Subjects of Desire©  Zorana Mušikić
Subjects of Desire© Zorana Mušikić
Subjects of Desire©  Zorana Mušikić
Subjects of Desire© Zorana Mušikić

In „Subjects of Desire“ geht es um den weiblichen fotografischen Blick auf den nackten Mann. Das Bild des Mannes in der Fotografie ist ein fast ausschließlich von Männern selbst hergestelltes – und damit ein Spiegel der hegemonialen Strukturen unserer Gegenwart. Mittels Nachahmung, Überhöhung oder Umkehrung dessen, was wir gemeinhin „männlich“ nennen, spielt Zorana Mušikić mit Bildern, die Männlichkeitsstereotypen reproduzieren oder diese brechen. Es sind inszenierte Darstellungen, die sich Rollen bedienen und Identitäten behaupten – durch Imitation von Klischees oder durch die Dekonstruktion von Codes. Der Mann ist dabei ihr imaginiertes Subjekt, das sich im gemeinsamen Rollenspiel zum Subjekt des Bildes erhebt, indem er seine Rolle wählt und darin sich selbst erschafft.

Geboren 1976 in Bad Kreuznach. Studium der Literaturwissenschaften, Philosophie und Grafik/Malerei in Marburg. Studium der Fotografie an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin. Abschlussklasse bei Eva Bertram 2013. Lebt und arbeitet als freie Fotografin und Filmemacherin in Berlin.

www.lovepop.de

 

 

Kammerspiel ©Jenny Fitz

Jenny Fitz: Kammerspiel

Kammerspiel ©Jenny Fitz
Kammerspiel ©Jenny Fitz
Kammerspiel ©Jenny Fitz
Kammerspiel ©Jenny Fitz
Kammerspiel ©Jenny Fitz
Kammerspiel ©Jenny Fitz
Kammerspiel ©Jenny Fitz
Kammerspiel ©Jenny Fitz
Kammerspiel ©Jenny Fitz
Kammerspiel ©Jenny Fitz

“Kammerspiel” ist das Langzeitportrait über einen jungen Schauspieler, den ich 4 Jahre lang begleitet habe. Der Begriff bezeichnet ein Schauspiel in intimem Rahmen, in dem der Fokus auf der Psychologie der (wenigen) Figuren liegt. Bezogen auf meine Arbeit ist die Bühne der Alltag. Inszenierend eingegriffen habe ich jedoch nie. Entstanden ist eine chronologisch aufgebaute Serie aus 150 Arbeiten, die sich in 5 Akte gliedert. Sie folgt damit der Fünf-Akt-Struktur eines klassischen Theaterstücks.

Die deutsche Fotografin Jenny Fitz studierte an der Neuen Schule für Fotografie Berlin. Ihre Bilder hinterfragen Habitus und Rollenspiel ihres sozialen Umfeldes und sind stark von Theater und Literatur beeinflusst. 2013 beendete sie das 4-jährige Langzeitportrait „Kammerspiel“. Die Fotografin lebt und arbeitet in Berlin, sowie zeitweise in Neuseeland.

www.jennyfitz.de

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Anke Schüttler: Mundraub

Die Berliner Organisation Mundraub ist bundesweit für ihre interaktive Landkarte auf mundraub.org bekannt, die frei zugängliche Obstbäume, Obststräucher, Nüsse und Kräuter im öffentlichen Raum aufführt. Nutzer_innen können dort eigene Fundorte eintragen und sich mit anderen Mundräuber_innen vernetzen.

Mundraub hat sich auf die Fahne geschrieben, vernachlässigten Obstbestand in öffentlicher und privater Hand in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken und das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Bestandsschutz und -Pflege zu schüren. Die Idee ist, Impulse zu setzen und Vernetzungsarbeit zu leisten.

In diesem Jahr wurden zum ersten mal Erntecamps organisiert, bei denen freiwillige Helfer_innen über mehrere Wochenenden hinweg insgesamt 30 Tonnen Äpfel geerntet haben, die dann zu Apfelsaft vermostet wurden. Der Mundräuber-Saft wird 2015 auf der Bundesgartenschau in der Havelregion verkauft und soll die Besucher_innen für die heimischen Obstbestände sensibilisieren.

www.ankeschuettler.com

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o.T. aus der Serie Mundraub © Anke Schüttler

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o.T. aus der Serie Mundraub © Anke Schüttler

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o.T. aus der Serie Mundraub © Anke Schüttler

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o.T. aus der Serie Mundraub © Anke Schüttler

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o.T. aus der Serie Mundraub © Anke Schüttler

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o.T. aus der Serie Mundraub © Anke Schüttler

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o.T. aus der Serie Mundraub © Anke Schüttler

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o.T. aus der Serie Mundraub © Anke Schüttler

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o.T. aus der Serie Mundraub © Anke Schüttler

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o.T. aus der Serie Mundraub © Anke Schüttler

Aus der Serie: „Visuelle Grenzziehung – Bedenkliche Momentaufnahmen“  ©Francisca Pérez Pérez

Francisca Pérez Pérez: Visuelle Grenzziehung – Bedenkliche Momentaufnahmen

Aus der Serie: „Visuelle Grenzziehung – Bedenkliche Momentaufnahmen“  ©Francisca Pérez Pérez
Aus der Serie: „Visuelle Grenzziehung – Bedenkliche Momentaufnahmen“ ©Francisca Pérez Pérez
Aus der Serie: „Visuelle Grenzziehung – Bedenkliche Momentaufnahmen“  ©Francisca Pérez Pérez
Aus der Serie: „Visuelle Grenzziehung – Bedenkliche Momentaufnahmen“ ©Francisca Pérez Pérez
Aus der Serie: „Visuelle Grenzziehung – Bedenkliche Momentaufnahmen“  ©Francisca Pérez Pérez
Aus der Serie: „Visuelle Grenzziehung – Bedenkliche Momentaufnahmen“ ©Francisca Pérez Pérez

Mauritius, Aus der Serie- "Visuelle Grenzziehung - Bedenkliche Momentaufnahmen"

Aus der Serie: „Visuelle Grenzziehung – Bedenkliche Momentaufnahmen“  ©Francisca Pérez Pérez
Aus der Serie: „Visuelle Grenzziehung – Bedenkliche Momentaufnahmen“ ©Francisca Pérez Pérez

Mauritius, die Perle des indischen Ozeans.
Im öffentlichen Bewusstsein scheint die Präsenz der Armut in Mauritius äußerst gering bis gar nicht vorhanden zu sein. Offensichtlich haben mit der globalen Einbindung die zu unterscheidenden Bevölkerungsgruppen unterschiedlich profitiert.
Mit meinen Bildern möchte ich einen Einblick verschiedener Aspekte geben, damit die proportional öffentliche Wahrnehmung, das sogenannte Klischee denken abnimmt und die Realität, zwischen Luxus und Armutsgrenze, nicht weiterhin ignoriert oder gar verdrängt wird.

Francisca Pérez  Pérez, widmet sich als Fotografin einer besonderen Erzählkunst: der Reportage. In ihren fotografischen Studien blickt die Autodidaktin mit deutscher Gründlichkeit hinter die Kulissen scheinbar pittoresker Orte. Dabei    lässt sie sich von ihrem spanischen Temperament leiten und erzählt in ihren Geschichten von Situationen, die man nicht einfach im Vorbeigehen entdeckt.
www.perezyperez.net

Èxodo© Verónica Losantos

Verónica Losantos: Éxodo

Èxodo© Verónica Losantos
Èxodo© Verónica Losantos
Èxodo© Verónica Losantos
Èxodo© Verónica Losantos
Èxodo© Verónica Losantos
Èxodo© Verónica Losantos
Èxodo© Verónica Losantos
Èxodo© Verónica Losantos
Èxodo© Verónica Losantos
Èxodo© Verónica Losantos

 

Verónica Losantos porträtiert in “Èxodo” junge Spanier, die im Rahmen der Wirtschaftskrise nach Deutschland emigriert sind. Die Serie besteht aus mehreren Porträts, Stillleben und Landschaften, und versucht, die neue Situation dieser Menschen darzustellen. Sie bietet einen Kontrast zwischen dem Subjekt und seinem Kontext und enthüllt dadurch indirekt einige ungelöste Spannungen in ihrem neuen Lebensstil. Ihre Bilder scheinen die unsichtbaren Spuren eines stillen Kampfes zu offenbaren, wie beispielsweise mit der Integration, der Anpassung und mit der Annäherung an eine neue Kultur.

Verónica Losantos (Logroño, 1984) ist nach ihre Studium in Audiovisuelle Kommunikation an der Burgos Universität in 2007 nach Berlin gezogen, wo sie eine Ausbildung in Fotodesign an der Lette Verein in 2013 erfolgreich absolviert hat. Ihre Arbeit würde schon in mehrere Ausstellungen gezeigt und sie hat den diesjähriges “Talents” Fotowettbewerb von C/O Berlin mit der Serie “Screen Memories” gewonnen.

Petersallee (benannt 1939) nach Carl Peters (1856-1918). 
Er war Kolonialpropagandist und etablierte durch Betrug und Gewalt die Kolonie „Deutsch-Ostafrika“.
1986 wurde die Strasse umgewidmet um Hans Peters zu ehren. Die Strasse verläuft zwischen Lüderitzstrasse und Nachtigalplatz, Orte die weitere Kolonialbegründern ehren.
(vgl.Aikins,Joshua Kwesi/Kopp,Christian)

Jule Roehr: Afrikanisches Viertel

In meinen Fotografien beschäftige ich mich mit der Gegenwart der deutschen kolonialen Vergangenheit im Berliner Stadtbild. Dabei suche ich nach Bildern (Foto kombiniert mit Text), welche die bis heute andauernde Ehrung von Akteuren und Orten der deutschen Kolonialgeschichte im sogenannten „Afrikanischen Viertel“ beschreiben und hinterfragen. Als weiße deutsche Berlinerin beschäftigt mich, dass ich erst durch öffentliche Aktionen von Aktivist_innen auf die fehlende Aufarbeitung und die Lücken im kollektiven und eigenen Gedächtnis gestoßen bin. Den Kampf für eine postkoloniale und antirassistische Erinnerungskultur habe ich kennen gelernt durch die Umbenennung des May-Ayim-Ufers, Publikationen wie “Wie Rassismus aus Wörtern spricht” oder die Stadtführung “Dauerkolonie Berlin”.
Was mich bewegt und zu dieser Arbeit motiviert ist die Tatsache, dass die Auseinandersetzung mit diesem gewaltvollen Teil der deutschen Geschichte fast ausschließlich von Aktivist_innen und Initiativen vorangetrieben wird. Die Sichtbarmachung der deutschen Kolonialgeschichte und angebrachte Formen des Gedenkens werden dabei häufig von Politik und Anwohner_innen verhindert.

Die Bildunterschriften habe ich leicht abgeändert aus dem „Dossier: Straßennamen mit Bezügen zum Kolonialismus in Berlin“ (Autoren: Aikins, Joshua Kwesi/Kopp, Christian, in: URL:ber-ev.de/download/BER/03-positionen/f-kolonial/2008-11-13_dossier-kolonialistische-strassennamen.pdf; 5.11.2014) übernommen.

www.juleroehr.de

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Huhn und Leberkäse©Marie Zbikowska

Marie Zbikowska: Huhn und Leberkäse

Huhn und Leberkäse©Marie Zbikowska
Huhn und Leberkäse©Marie Zbikowska
Huhn und Leberkäse©Marie Zbikowska
Huhn und Leberkäse©Marie Zbikowska
Huhn und Leberkäse©Marie Zbikowska
Huhn und Leberkäse©Marie Zbikowska
Huhn und Leberkäse©Marie Zbikowska
Huhn und Leberkäse©Marie Zbikowska
Huhn und Leberkäse©Marie Zbikowska
Huhn und Leberkäse©Marie Zbikowska

Scheinbar vertraute Objekte und Situationen werden von ihrer ursprünglichen Bedeutung entkoppelt und die Erwartungen werden spielerisch unterwandert. Der Blick des Betrachters wird durch reduzierte Bildkompositionen auf Details und Oberflächen gelenkt. Die Inszenierung lässt das Bildmotiv als ästhetisches Objekt erscheinen, dessen tiefere Bedeutung sich uns verschließt.

In meiner fotografischen Arbeit beschäftige ich mich mit der Zusammenstellung von Objekten in unterschiedlichen Umgebungen. Mich interessieren die Veränderungen, bzw. die Korrelationen, die mit den Objekten und ihren jeweiligen Umfeldern hervorgerufen wird. Konkrete Gegenstände und Personen werden zu abstrakten Gebilden, die als zweidimensionale Installation, festgehalten werden.

Zbikowskas künstlerische Arbeiten sind von Theater geprägt. Dies gilt besonders für ihre Fotografien und Videoarbeiten, in denen sie sich selbst, Familienmitglieder und Freunde im jeweiligen häuslichen oder persönlichen Umfeld inszeniert. Alltägliche Gegenstände, Posen und Handlungen werden aus ihrem normalen Zusammenhang herausgelöst und durch eine reduzierte und distanzierte Darstellung verfremdet. Vertraute Orte, wie zum Beispiel private Wohnungen und öffentliche Parks werden so zum Bühnenraum für eine theatralische Inszenierung. Marie Zbikowska lebt und arbeitet in Berlin. Geboren als Marie Kranich 1978 in Potsdam, wuchs die Tochter zweier Schauspieler zunächst in verschiedenen Städten in der DDR auf, bevor die Familie in den frühen 1980er Jahren über die Schweiz nach West-Deutschland emigrierte. Sie studierte Kommunikationsdesign an der FH Potsdam und Bildende Kunst an der Kunstakademie in Poznan. 2006 gründete sie zusammen mit den Künstlern René Simon und Nathalie Nienkemper in Berlin den Projekt- und Ausstellungsraum „Happenstudio“. Zbikowska arbeitet mit den Medien Fotografie, Malerei, Video und Installation. Ihre Arbeiten wurden in diversen Ausstellungen in Deutschland, Polen und Italien präsentiert.

www.mariezbikowska.de